Die Ortsgeschichte von Merzkirchen

Die Ortsgemeinde Merzkirchen entstand 1974 durch den freiwilligen Zusammenschluss der damals selbstständigen Gemeinden Dittlingen, Kelsen, Körrig, Portz, Rommelfangen und Südlingen.

Am 20. Juli 1946 wurden die heute zu Merzkirchen gehörenden Gemeinden gemeinsam mit weiteren 60 Gemeinden der Landkreise Trier und Saarburg dem am 16. Februar 1946 an Frankreich abgetretenen Saarland angegliedert. Am 8. Juni 1947 wurde diese französische Gebietserweiterung bis auf 20 Gemeinden wieder zurückgenommen und damit kamen die Gemeinden zu dem am 30. August 1946 gegründeten Rheinland-Pfalz.

Der einstmals kleinste Ortsteil, Merzkirchen, gab der Gemeinde ihren Namen. Vorbild war die schon im Mittelalter bestehende Pfarrei mit der in Merzkirchen zentral gelegenen Pfarrkirche St. Martin, die weithin sichtbar die Saargau-Hochfläche prägt.

Das fruchtbare Ackerland des Saargaus hat besonders im 19. Jahrhundert eine gut entwickelte Landwirtschaft und einen hierin begründeten Wohlstand hervorgebracht. Trotz des Strukturwandels prägt auch heute noch die Landwirtschaft das Aussehen der Gemeinde.

Ein Informationsvideo über die Gemeinde Merzkirchen aus dem Jahr 2000 gibt es hier.

Im Jahr 2012 erschien eine eine umfassende Ortschronik der Gemeinde mit angeschlossenen Dörfern. Die Ortsgemeinde dankt allen Spendern und Sponsoren. Eine Liste der Spender finden Sie hier: